• MOGO2019_Sujet_Titel.jpg

 

 

Aller Anfang hat auch ein Ende


„Wer gut angepackt ist, empfindet als richtig nur, wenn er „richtig“ verfährt! Doch in dem, was wir als richtig empfinden, folgen wir einem uns auferlegtem Bewusstsein. Und wie auch immer wir uns bewegen, die einen mehr, die anderen weniger körpergerecht: Wir haben stets dabei das Gefühl, es richtig zu machen. Und so laufen wir mit verkrampften Nackenmuskeln, hoch gezogenen Schultern und angespannten Gesäßmuskeln umher und fühlen uns wohl dabei.“ Zitat Feldenkrais

Ich fühle mich nicht wohl. Mein Körper zeigt mir, dass ich langsamer durchs Leben gehen sollte. Meine linke Hand bis zur Achsel schmerzt, sodass ich kaum noch den Hörer des Telefons abnehmen kann, da alles „Links“ mit Schmerzen verbunden ist.

 

Es heißt: „Wenn die Seele leidet, wird der Körper krank“. Mein Schmerz  zeigt mir eine Blockade von Energie. Ich erkenne, wie schwer es mir fällt für mich selbst etwas zu tun. Arme sind dazu da um neue Situationen anzupacken und Erfahrungen anzunehmen. Mein Köper, mein linker Arm zeigt mir, dass ich mir  in der Vergangenheit zuviel zugemutet habe. Ich fühle mich entmutigt, frustriert und gereizt und alles in mir sträubt sich gegen die Fremdbestimmung, die Ignoranz und dem Egoismus, der mir tagtäglich begegnet.

Zuviel von diesem gewollt, zuviel von jenem erwartet, zuviel über andere geärgert, zuviel von manchem gekränkt. Ich nehme mich aus dem Spiel der Massen heraus, denn ich habe mich selbst im Trubel vergessen. Dabei sollte “Ich“ mir doch der wichtigste Freund in meinem Leben sein.

Ich habe keine Lust mehr, vielen Menschen den Weg zu zeigen, denn eigentlich zählen nur der oder die Einzelne, welche sich auf mich einlassen und meine Hand ergreifen möchten, wenn ich ihnen diese voll Liebe entgegenstrecke. Zu lange dachte ich für andere da sein zu müssen, etwas zu bewegen, anderen Menschen Wege zu ebnen, welche sie sonst wahrscheinlich nie gegangen wären. Doch es war mehr ein Geben als Bekommen und dieses Ungleichgewicht hat mir viel Lebenskraft gekostet. Nun will ich für mich da sein, will mich wieder spüren und lernen meine ganz persönlichen Bedürfnisse wahrzunehmen.

Es war nie mein Bestreben wie ein Politiker oder Pfarrer zu handeln, denen es nur wichtig ist das Wahllokal oder die Kirche voll zu kriegen, denn dies gelingt ihnen nur mit erhobenem Zeigefinger durch Normen, Regeln und Gesetze. Für mich zählen gegenseitiger Respekt und Toleranz vor dem anderen mehr als das Regelwerk des Mainstreams. Für mich zählt ein gutes persönliches Gespräch mehr, als das Marktgeschrei der Nachrichten. Für mich waren meine Aktivitäten Botschaften an alle, die sie hören wollten. Doch wer wollte wirklich zuhören?

Auf taube Ohren bin ich auch in der Motorradbranche bzw. bei den Motorradhändlern gestoßen. Der MOGO ist Mensch und Motorrad. Wie oft habe ich in unzähligen Gesprächen in meinem wie im Interesse der Händler darum gebeten, den markenunabhängigen MOGO zu unterstützen. Jeder war willkommen, egal welches Motorrad er fährt. Nur ein Motorradfahrer der fährt ist auch ein Kunde. Es ging nicht alleine um das Bereitstellen von Preisen, sondern um die Werbung über das ganze Jahr, das „Dabeisein“ an diesem Tag. Ich kann und will den Karren nicht mehr alleine ziehen.

 

Wohin ich gehen werde? Mein Weg führt mich zu mir selbst.
Es gab einen Anfang und daher gibt es auch ein Ende.

Der MOtorradGOttesdienst war schön, interessant, spektakulär, fordernd, interessant, mitreißend, belebend, lehrreich, karitativ, erzählenswert, beflügelnd, hat viele Herzen erreicht und mit unseren Spenden auch die Kinder des SOS Kinderdorfes Stübing unterstützt.

Die Notreserve auf dem Sparbuch des SOS Kinderdorfes von € 1.435 werde ich der Leitung des Kinderdorfes übergeben.

 

Ich behalte die Zeit mit Euch in guter Erinnerung

Danke